Vulkane, Geysire und leuchtende Würmchen…

Hier verfliegen die Tage wie im Nu.

Ich bin mit meinem Bericht total hintendran. Das liegt zum einen daran, dass wir wirklich jeden Tag unglaublich viel unternehmen. Und zum anderen, dass ich die Berichte nur online stellen kann, wenn ich zuverlässiges und schnelles Internet habe. Und da wir mit dem Camper unterwegs sind ist das nicht so oft der Fall.

Aber egal – ich bin ja im Urlaub und nicht im Stress!

Rotorua

Aber zurück zu Rotorua. Da hatten wir dann doch noch einigermaßen Glück mit dem Wetter. Nachdem es wirklich fast den ganzen Tag in Strömen geregnet hatte, riss es am nächsten Tag auf. Also packten wir unsere Sachen und machten uns auf zum Te Puia, einem Thermal Schutzgebiet, das etwa 3km südlich des Stadtzentrums liegt. Ein Geysir namens Pohutu ist dort die Hauptattraktion. Er bricht etwa 20x am Tag aus und das ist echt gewaltig. Bis zu 20 Meter hoch kann er spritzen. Wahnsinn! Neben diesem Geysir gibt es noch ein paar Kleinere, viele blubbernde Schlammlöcher und ein Kiwihaus. Dort hatten wir sogar das Glück einen zu entdecken. Und die scheuen nachtaktiven Vögel sind größer als ich gedacht habe. Insgesamt haben wir fünf Stunden in dem Park verbracht. Leider darf man keinerlei Fotos veröffentlichen… das verstehe wer will. Wäre es doch Werbung für diesen tollen Park.

Lake Taupo

Da das Wetter nicht so toll war fuhren wir weiter gen Süden zum Lake Taupo. Dort übernachteten wir an einem Freedom Camper Platz direkt am See. Als wir ankamen regnete es in Strömen. Egal. Wir mussten uns waschen. Also den Bikini an und ab ins eiskalte Wasser! Brrr. Das war echt zapfig. Aber danach fühlten wir uns super. Wir haben zwar eine Dusche im Camper. Aber wir benutzen die eigentlich nicht. Wenn man duscht, steht man im Klo. Das bedeutet, dass dann auch alles nass wäre… und da wir nie am Strom hängen, müssen wir auch sparsam mit unserem warmen Wasser – das mit der Batterie geheizt und gepumpt wird – umgehen. Bislang klappt das echt super.

Die größte Überraschung erlebten wir am nächsten Tag: Sonnenschein! 

Lake Taupo – Campen direkt am azurblauen See

Waimango Volcanic Valley

Also Planänderung und wieder zurück Richtung Rotorua. Wir wollten unbedingt den Champagner Pool im Waimangu Volcanic Valley sehen. Und was soll ich es sagen? Das hat sich sowas von gelohnt. Die Farben sind einfach unglaublich. Ich hoffe ich kann ein paar Fotos hochladen. Denn alles Beschreiben würde das nie erreichen, wie es tatsächlich aussieht. 

Super. Das hat geklappt mit den Bildern 🙂

Wetter war also gut. Kein Problem mal eine längere Fahrt hinzulegen. Etwa 150 km weiter liegt Waitomo. Dort wollten wir uns die berühmte Glühwürmchenhöhle anschauen. Wir stellten unseren Camper etwa 10 Minuten entfernt von der Höhle auf einem Restaurantparkplatz ab. Die Besitzer erlauben Campern hier kostenlos zu übernachten. Der Platz war auch entsprechend voll. 

Waitomo

Super war, dass wir am nächsten Tag doch tatsächlich die erste Führung in die Waitomo Glowworme Cave ergatterten. Und das war beeindruckend. Ich habe schon viele Höhlen gesehen. Aber das was es dort gibt, diese Glühwürmchen, das ist unerreicht. Ein Highlight der Besichtigung war als unser Maori Guide in der „Kapelle“ in der Dunkelheit sang und die Glühwürmchen leuchteten. Hier ist die Akustik so gut, dass sogar Konzerte stattfinden. Und dann die Fahrt mit dem Boot in der dunklen Höhle. Und an der Decke hunderttausende grün funkelnde Punkte – lauter hungrige Glühwürmchen. Wahnsinn. Aber auch: absolutes Fotoverbot. Naja, wegen den Würmchen kann ich das sogar verstehen.

Weil das Wetter wirklich super war, fuhren wir gleich weiter zur Mangapohue Natural Bridge. Die liegt etwa 25 km westlich von Waitome. Der kurze Spazierweg führt zu einem riesigen Kalksteinbogen. Wow.

Etwas weiter ging es für uns in die nächste Höhle. In der Piripiri Cave bestaunten wir mit unserer Stirnlampe riesige fossilierte Austern. Und das ganz allein. In die Höhle darf man nämlich einfach so. 

Zum Abschluss erwartete uns noch ein 30 Meter hoher Wasserfall. Die Marokopa Falls sind wirklich beeindruckend. Und wir waren wieder mal ganz allein. Schön!

Marokopa Falls

Forgotten World Highway

Wetter gut – das bedeutet für uns: Weiterfahrt. Bis zum Beginn des Forgotten World Highway sind wir an dem Tag noch gefahren. An einem Fluss bauten wir unser Nachtlager auf. Und das Wetter war sogar so schön, dass wir draußen zu Abend essen konnten.

Fast ganz alleine waren wir auf dem großen Campingplatz. Vier Jungs legten mit ihren Kanus an und bauten ihre Zelte auf. Die waren froh, dass wir da waren. Haben sie ihre viertägige Kanutour begonnen ohne Klopapier einzupacken. Da halfen wir doch gerne mit drei Rollen aus. Gute Fahrt ihr Vier!

Der nächste Tag begann wie aus dem Bilderbuch. Sonne pur. Das bedeutet für uns: duschen. Juhuu. Der Fluss war braun. Wahrscheinlich durch den vielen Regen. Aber es gab einen Waschplatz mit Wasserpumpe. Zu zweit ging das dann schon mit dem Waschen. Fünf Liter Flasche füllen. Einer spielt Dusche und der andere duscht. Das klappte prima. Und da auf dem Platz nix los war, war das auch problemlos möglich. 

Nach dem Frühstück ging es auf die 155 Kilometer lange Straße, die den Namen Forgotten World Highway trägt. Und das war super. Wenig Verkehr, langsames Fahren, viel zu sehen, einfach gemütliches Reisen. So mag ich das. Schaut euch die Fotos an. War echt klasse!

Das Nachtlager haben wir unterhalb des Mount Taranaki aufgeschlagen. Der Berg ist ein typisch geformter, etwas mehr als 2500 Meter hoher Vulkankegeln. Wenn er nicht in den Wolken liegt, sieht man ihn schon von weitem. Und das ist echt beeindruckend.

Taranaki – like no other

Wir wollen den Berg erklimmen. Hoffen wir dass das Wetter hält!

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Die erste Woche in Neuseeland

Was wir in den letzten fünf Tagen so erlebt haben sieht man am eindrucksvollsten wohl auf den Fotos.

Die zweite Nacht verbrachten wir auf der Waiomu Domain Beachfront Reserve – erneut ein Platz für Self Contained direkt am Meer. Und das beste: es hatte sogar eine Dusche. Ok. Sie war am Strand mit kaltem Wasser. Aber immerhin! Wir haben zwar ein Klo und eine Dusche im Camper. Wir benutzen aber nur nachts das Klo und duschen versuchen wir weitgehend zu vermeiden. Das verbraucht viel Wasser und Strom. Deshalb nutzen wir jede Gelegenheit zum Schwimmen oder wenn möglich auch zum Duschen.

Waiomu Domain Beachfront

Am nächsten Tag ging es der Küstenstraße entlang nach Coromandel.
Ein wirklich nettes Städtchen mit alten Holzhäusern.
Während der Fahrt Richtung Whangapoua hat es zu regnen angefangen. Trotzdem machten wir uns auf die Wanderung zu einem der schönsten Strände der Welt. Und der New Chums Beach ist wirklich toll – sogar bei wechselhaften Wetter. Nur unsere Badekleidung haben wir nicht gebraucht.

Dann hieß es wie jeden Abend noch einen Stellplatz zu finden. Gelandet sind wir in Cooks Beach. Ganz nett war es hier. Und viele Hasen gab es auch. Und zutraulich waren die – aber kein Wunder. Bei den Campern fällt immer was ab.
Aber auch hier gilt: nur für Self Contained. Zelten verboten! Zwei Touris juckte das nicht. Fett packten sie ihr Zelt aus und feierten eine Party mit anderen Campern. Das böse Erwachen folgte am frühen Morgen. Der Coast Guard kontrollierte den Platz und schickte einige Camper, die außerhalb der freigegebenen Zone parkten und natürlich das zeltende Pärchen sofort weg. Vorher müssen aber noch 200$ bezahlt werden. Soviel kostet das nämlich!
Also eine Warnung an alle: haltet euch an die Regeln! Bislang wurde jeder Platz kontrolliert! Und das lohnt sich doch nun wirklich nicht.

Cooks Beach ist ein super Ausgangspunkt für den Hot Water Beach und die Cathedral Cove. Zwei absolute Highlights der Nordinsel.

Nach dem Frühstück in unserem schnuckligen Campervan ging es zum Hot Water Beach. Am Strand gibt es heiße Quellen, die unter dem Sand sprudeln. Also: Spaten mieten und losgraben . Schnell war unser Pool fertig. Rein und genießen. Teilweise ist das Wasser so heiss dass man sich verbrennt. Man muss höllisch aufpassen. Aber definitiv ein „Must do“. Finden wir zumindest!

Danach ging es auf einem hügeligen Küstenpfad von Hahei zur Cathedral Cove. Ein richtig toller Strand mit tollen Felsformationen. Leider hatten wir heute nicht das beste Wetter – gebadet haben wir hier nicht. Aber wir hatten ja schon unseren tollen Pool.

Weiter ging’s mit unserem Camper Richtung Süden. Übernachtet hatten wir in Paeroa. Und das erste Mal mussten wir etwas zahlen. 5$ kostete unser Stellplatz mit Strom. Und am nächsten Morgen konnten wir unser Klo und unseren Schwarzwassertank entleeren und neues Frischwasser tanken. Das war es definitiv wert!

Nach dem ganzen Ent- und Befüllen fuhren wir zur Karangahake Gorge – Natur, Schluchten, alte Minen und Tunnel. Das war wirklich spannend den alten Schienen zu folgen und durch etwa 1km lange Tunnel zu laufen.

Tja, und nachmittags hatten wir ein richtiges Touri-Programm auf dem Plan. Ab nach Hobbiton. In deutsch würde man sagen: Hobbingen. Und die eingefleischten Fans der „Herr der Ringe“ wissen was das bedeutet: wir schauten uns das Original Movie-Set an. Die Häuser der Hobbits sind so niedlich. Und die Landschaft unglaublich.

Ein teurer Spaß – aber wenn man als Fan der Trilogie schon mal da ist, muss man da wohl durch. Aber seht selbst!

Abends fuhren wir zur Horahora Domain. Das war bislang unser schönstes Fleckchen zum Schlafen. Ein Stellplatz direkt am Wasser. Öffentliche Toiletten und morgens ein erfrischendes Bad im Waikato River. Das war richtig klasse!

So. Und jetzt sind wir in Rotorua. Eigentlich wollten wir heute ganz viele Geysire und blubbernde Schlammlöcher anschauen. Aber es regnet in Strömen. Und da alles hier richtig viel Eintritt kostet und bei Regen das Ganze nicht wirklich toll aussieht und auch wenig Spaß macht, sitze ich nun im I-Site und schreibe. Hier kann man seine Geräte aufladen und das kostenlose WLAN nutzen. Das ist wirklich ein toller Service!

Arbeitsplatz im I-Site Rotorua

Deshalb kann ich auch ein paar Fotos zu meinen Artikeln hochladen. Das freut mich – und euch hoffentlich auch!

Drückt uns die Daumen, dass das Wetter besser wird. Bislang sieht es leider nicht danach aus.

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Ankommen in Neuseeland

Zum Schreiben komme ich hier irgendwie nicht. Das Land hat einiges zu bieten, so dass wir eigentlich jeden Tag volles Programm haben. Heute – wir sind gerade in Rotorua – ist der erste richtige Regentag. Und so nutzen wir den Tag zum Akkus laden, Waschen, einkaufen, … und ich zum Reisebericht schreiben.

Ach ja, aufgrund den neuen Datenschutzbestimmungen bin ich verpflichtet meine Texte mit „Werbung“ zu kennzeichnen, auch wenn ich nix dafür bekomme. Da ich hier einige Anbieter erwähne mache ich das mal: Werbung.

Air Tahiti Nui

Dafür kann ich eine absolute Empfehlung abgeben. Der Flug mit dem neuen Dreamliner war fantastisch. Tolle Sitze, gutes Essen, netter Service! Schön war auch unser Fensterplatz, so dass ich ein paar schöne Fotos machen könnte. #loveairtahitinui

Einreise nach Neuseeland

Die Einreise nach Neuseeland klappte ohne Probleme – mit dem deutschen Pass müssen wir nicht mal in der Schlange anstehen. Einfach scannen, automatische Gesichtskontrolle und schon ist man drin.

Dann geht´s durch den Zoll. Überall wird man darauf hingewiesen, dass jede vergessene Banane oder ähnliches 400$ kostet. Außerdem muss man alle Outdoorsachen deklarieren und checken lassen. Wir hatten extra neue Wanderschuhe gekauft. Aber unsere Stöcke haben wir brav angegeben. Wie schon beim ersten Mal war auch dieses Mal der Beamte sehr nett. Er meinte nur freundlich, dass die Stöcke kein Problem sind, fragte ob wir Zelt oder Wanderschuhe hätten. Das mit dem Zelt konnte ich verneinen und zu den Wanderschuhen hob ich einfach meinen Fuß und teilte dem Beamten mit, dass wir die extra neu gekauft haben. Perfekt. Durchgewunken. Gepäck durch die Röntgenkontrolle und drin waren wir. NEUSEELAND. Juhuu!

Jucy Campervan

Mit dem Shuttle von Jucy ging es dann zur Station wo wir nach einigen Formalitäten unseren Campervan in Empfang nahmen. Unser „Chaser“ hatte zwar schon mehr als 100.000 km auf dem Buckel, aber das Interieur war neu. Von den Matratzen, über die Dusche, das Klo, Herd und Kühlschrank – alles niegelnagelneu. Klasse!

Es ging also endlich los. Die App mit allen Campingplätzen hatte ich mir ja schon zuhause runtergeladen, so dass sie auch offline funktioniert. Wir navigierten also zu unserem ersten Freedom Camping – so heissen die Plätze die für Self Contained Vehicles umsonst sind. Unsere erste Nacht verbrachten wir am Kaiaua Boat Club Reserve. Ein wirklich schönes Plätzchen direkt am Meer. Und das Beste: ein toller Pub war auch noch direkt über der Straße. Wir hatten ja noch nix eingekauft.

Wir schliefen auch erstaunlich gut, so dass es frühmorgens gleich weiterging in Richtung Thames, wo wir uns mit allem nötigen für die nächsten zwei Monate eindecken wollten. Dank Warehouse und Pak´n ´ Safe klappte das super und unser Campingurlaub konnte beginnen.

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Moorea – Tahiti

Da ich schon länger nicht mehr zum Schreiben gekommen bin hier noch ein kleiner Rückblick was wir in Moorea die folgenden Tage so unternommen haben. 

Moorea Tropical Garden

An einem Tag sind wir mit unseren Fahrrädern zum Moorea Tropical Garden gefahren. Das ist ein Garten oberhalb der Opunohuna Bay. Von dort hat man einen schönen Ausblick über die Bucht, kann frisch gepressten Obstsaft trinken und durch den Garten mit den tropischen Pflanzen laufen. Das Ganze kostet keinen Eintritt Den Tag haben wir dann am schönen Strand in der Bucht ausklingen lassen.

Toatea Lookout

Am Sonntag sind wir mit den Rädern zum Toatea Lookout gefahren. Von dort hat man einen wunderschönen Blick über den Pazifik nach Tahiti. Die Farben waren einfach unglaunnich. Natürlich sind wir danach noch an den wunderschönen Strand unterhalb des Lookout zum Schnorcheln gegangen. 

Abends waren wir dann das erste Mal auswärts essen und zwar in einer kleinen Pizzeria mit Holzbackofen. Das war sehr lecker!

Zurück nach Tahiti

Am nächsten Tag hieß es dann schon Abschiednehmen von unserem schönen Bungalow. Das Problem bestand zunächst darin zur Fähre zu kommen. Wie schon mehrfach geschrieben ist das mit den Busverbindungen nicht so einfach. Da es keinen Fahrplan gibt stellten wir uns einfach 2 Stunden vor Abfahrt der Fähre an die Straße. Da unsere Vermieter versicherten das auch Trampen kein Problem sei versuchen wir noch mal unser Glück. Und tatsächlich: nach nur 20 Minuten hielt Louis an. Er wollte eigentlich gar nicht zur Fähre, hatte aber nichts Besseres zu tun und fuhr uns direkt vors Terminal. Wow. So viel Hilfsbereitschaft findet man selten! Während der Fahrt erfuhren wir noch allerhand Interessantes, wie zum Beispiel, dass man, wenn man auf den Bus wartet nicht in der Sonne auf der Straße stehen muss. Es genügt Blätter und Blüten auf die Straße zu legen. Dann weiß der Busfahrer dass jemand wartet und hält an.

Nachdem wir in Tahiti ankamen mussten wir irgendwie zum Flughafen kommen. Ich wollte eigentlich mit dem Bus fahren. Aber das war auch hier genauso problematisch wie schon auf Moorea. Kein Fahrplan. Und an der Bushaltestelle stand auch nirgends welcher Bus kommt und wohin er fährt. Nachdem wir dort einige Zeit gewartet haben entschlossen wir uns doch das überteuerte Taxi für 2200 F zum Flughafen zu nehmen. Dort hatte ich einen Mietwagen für die nächsten fünf Tage reserviert. Mit dem Mietwagen ging es für uns die ganze Westküste entlang um in unserem Bungalow nach Pueu zu kommen. Dort angekommen mussten wir uns erst mal mit den recht einfachen Verhältnissen arrangieren. Aufgrund des luxuriösen Bungalows in Moorea waren wir doch sehr verwöhnt. Aber immerhin lag der Bungalow direkt am Meer und wir konnten vom Bett und von der Terrasse das Meer sehen.

Und was kann man in Tahiti so unternehmen?

Die nächsten Tage unternahmen wir viele Ausflüge mit unserem kleinen Mietwagen. 

Es stellte sich wieder mal heraus, dass ohne fahrbaren Untersatz eine Erkundung dieser Inseln fast unmöglich ist. Oder unglaublich teuer, weil man geführte Touren buchen muss. 

Meine liebe Cousine Natalie stellte einen Kontakt zu einem ihrer Freunde her. Christophe, ein unglaublich netter Franzose, der auf Moorea lebt, nahm uns mit seinem Boot mit.  Wir suchten Wale und Delfine und fanden sogar welche. Außerdem schnorchelten wir mit Schildkröten.

Dieser Ausflug war definitiv das Highlight unserer fünf Tage hier auf Tahiti. Christophe ist ein Schatz und ich freue mich schon darauf ihn hoffentlich bald wiederzusehen. 

Unsere Tage hier in Tahiti brachten uns unter anderem noch an die größte Welle französisch Polynesiens in Teahupoo. Dort fanden wir aber nicht die größte Welle sondern einige Schwarzspitzenriffhaie. Das war klasse!

Die perfekte Welle

Außerdem haben wir einen schönen Aussichtspunkt in Taravao gefunden. Tahiti hat auch ziemlich schöne Wasserfälle von denen wir einige angeschaut haben. Und auch der Strand unterhalb des Leuchtturms an der Pointe Verde ist einen Besuch wert.

Heute haben wir ein Päckchen nach Hause geschickt damit wir  die besorgten Mitbringsel nicht den restlichen Urlaub mit uns herum tragen müssen. Das Päckchen geht auf Seereise und wir sind sehr gespannt wann und ob es ankommt. 

Jetzt sind die Rucksäcke schon gepackt weil wir morgen sehr früh zum Flughafen fahren müssen. Für uns geht es wieder zurück nach Auckland wo wir unseren Camper in Empfang nehmen. Dieser wird dann die nächsten zwei Monate unser zuhause sein. Wir sind schon sehr gespannt weil wir noch nie Campen waren – außer auf Segelbooten. Und das ist ja doch ein bisschen anders. Also drückt uns die Daumen das alles klappt!

Ach ja – das Internet ist hier leider so schlecht, dass ich nicht mehr Bilder hochladen kann, ohne die ganze Nacht dafür zu brauchen. Sorry dafür.

Aktuellste Bilder bekommt Ihr übrigens regelmäßig in meinen Stories und Posts auf Facebook und Instagram. Schaut doch mal vorbei.

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Tahiti – Moorea

Vier Tage sind wir nun schon auf Moorea. Die Überfahrt mit der Fähre klappte problemlos. Beni vom Fare Suisse Guesthouse in Papeete brachte uns hin und versorgte uns noch mit Infos über Französisch Polynesien. Nun wissen wir auch warum hier alle so dick sind… und zwar ausnahmslos alle. Schon die Kinder werden hier in den Schulen regelrecht gemästet – viermal Nachschlag sind offenbar kein Problem. Und da alle so stark übergewichtig sind sind die gesundheitlichen Folgen auch kein Problem. Das wird als normal empfunden. 

Ich halte es ja da so: jeder nach seiner Auffassung und wenn sie glücklich sind – was soll‘s? 

Angekommen in Moorea nahmen wir den Bus. Der Fahrer nickte auch eifrig, als ich ihm sagte wo wir aussteigen wollten. Nachdem er aber am Cooks Bay Center vorbeifuhr und auch auf meine Intervention, dass er doch bitte anhalten soll, keine Anstalten machte den Bus zu stoppen wurde ich etwas resoluter. Offensichtlich war er überzeugt, dass wir erst innerhalb des Ortszentrums, wo es auch einen Supermarkt gibt, raus mussten. Die Busfahrer hier sind nämlich wirklich alle sehr hilfsbereit! Er stoppte letztendlich etwa 2 km von der Stelle entfernt wo wir eigentlich hin wollten. Das hieß für uns: Daumen raus und versuchen per Anhalter wieder zurück zu kommen. Leider hielt niemand an. Entweder wir hatten zu viel Gepäck oder sahen einfach nicht vertrauenswürdig aus. Ich weiß es nicht. Schließlich nahm uns ein Taxi mit, dessen Fahrerin uns aber mit 1000 XPF (etwa 9 Euro) ganz schön abzockte. Egal – wir kamen in unserem wunderschönen Bungalow an und konnten uns endlich entspannen.

Cook‘s Bay

Unser Bungalow liegt oberhalb der Cook‘s Bay. Es ist ein AirBnB und die Vermieter Vanh und Jimmy haben alles liebevoll eingerichtet. Ein absoluter Traum!  

Hier könnt Ihr euch selbst einen Einblick verschaffen. Die Bilder sprechen für sich! Wir genießen es wirklich sehr ganz für uns zu sein und jeden Tag mit einem tollen Frühstück und fantastischem Blick über die Bucht zu beginnen. (Werbung unbezahlt)

What to do?

Dadurch dass zu unserer Unterkunft zwei Fahrräder gehören sind wir relativ mobil. Taxen und auch Mietautos sind sehr teuer hier auf Moorea. Außerdem kommt beim Mietauto dazu, dass es keinen Vollkaskoschutz ohne Selbstbeteiligung gibt. Und die Selbstbeteiligung ist sehr hoch – etwa 1100€. Und egal wer Schuld hat. Die ist erst mal weg.

Wir waren also jeden Tag mit dem Fahrrad oder Bus (300 XPF) unterwegs. Auch das Busfahren ist abenteuerlich, da es keinen Fahrplan gibt. Der einzige Anhaltspunkt ist die Ankunft der Fähren. Und auch da ist nicht wirklich sicher ob ein Bus kommt.

Wir waren bislang in der Fruchtsaftfabrik. Da gab es aber nicht wirklich viel zu sehen. Am öffentlichen Strand Plage Ta‘ahiamanu kann man wunderschön im Schatten der Kokospalmen liegen. Die Kokosnüsse wurden alle entfernt, so dass man nicht darauf achten muss ob eine runterfallen könnte. Ein wirklich großer Vorteil.

Außerdem kann man wirklich sehr schön Schnorcheln. Vom Annemonenfisch über riesige Seegurken und allerlei anderer bunten Fische ist alles dabei.

Einmal haben wir uns am Hotel Les Tipianiers ein Kayak ausgeliehen und sind zur Insel MOTU Fare One gepaddelt. im Kanal zwischen den Inseln MOTU Tiahura und MOTU Fare One gibt es Stachelrochen und Lemon Sharks zu sehen. Wirklich eine unglaublich schöne Stelle. Leider haben wir keine Haie gesehen. Aber ganz viele Stachelrochen.

Ein wirklich toller Aussichtspunkt ist der Belvedere. Wir sind mit unseren Ein-Gang-Fahrrädern dort hin gefahren. Quer durch Ananasfelder und durch Flüsse, die die Wege kreuzten. Insgesamt mussten wir 11.000 Schritte schieben. Aber der Ausblick auf die zwei Buchten (Cook und Opunohu) und natürlich die Abfahrt waren es wert.

Heute ist Waschtag. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur schwitzen wir jeden Tag eine Garnitur durch. Deshalb nutzen wir die zum Bungalow gehörende Maschine und waschen einmal durch, bevor es am Montag wieder zurück nach Tahiti geht. Wer weiß wie die Ausstattung in dem Bungalow dort ist.

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Auckland – Tahiti

Unseren zweiten Tag in Auckland verbrachten wir wie den ersten: zu Fuß durch die City. Da es bedeckt war und wir auch noch ein bisschen was drumrum sehen wollten, nahmen wir morgens die Fähre nach Devonport. Die bringt einen in zehn Minuten in das schöne Städtchen. Dort erkundeten wir zwei Lookouts – Mount Helen und North Head, die beide einen fantastischen Blick auf Auckland und die umliegenden Inseln bieten.

Interessant war auch die militärische Vergangenheit – wir hatten das Gefühl, die Berge bestehen nur aus Bunker und Kanonen.

Ein wirklich toller Ausflug, den wir jedem empfehlen können.

Zeitreise in die Vergangenheit

Am nächsten Tag ging es für uns wieder zum Flughafen. Leider hatte unser Flug mit Air Tahiti Nui (Werbung unbezahlt) zwei Stunden Verspätung. Da wir das bereits beim Check-In erfuhren überreichte uns der nette Herr der Fluggesellschaft zwei Gutscheine mit je 15$. Das fand ich wirklich eine nette Geste!

Pünktlich am Sonntag gegen 18.30 Uhr hob der Flieger dann ab um etwa 5 Stunden später, mitten im Pazifik, auf Tahiti zu landen.

Witzig ist, dass wir die Datumsgrenze „rückwärts“ überflogen – wir kamen am Sonntag kurz nach Mitternacht an. 

Raus aus dem Flieger, rein ins Gebäude. Dann die große Überraschung: tanzende Frauen und Ukulele spielende Männer begrüßten uns. 

Was auch witzig ist, ist dass wir als Bürger der EU kein Immigration Form ausfüllen müssen. Pass vorzeigen und gut ist. Soweit weg von daheim und doch ein bisschen wie zuhause. 

Beni vom Fare Suisse Guesthouse (Werbung unbezahlt) holte uns am Flughafen ab und brachte uns in unser Zimmer. Das war wirklich super. Um Mitternacht hätte ich nicht mehr nach einem Taxi suchen und feilschen wollen. Danke, dafür, lieber Beni.

Papeete

Am nächsten Morgen durften wir das leckere Frühstück mit selbstgebackenen Brötchen essen. Auf der Terrasse bei etwa 26 Grad.

Was für ein toller Start in den Tag!

In Papeete gibt es nicht wirklich viel zu sehen. Die Gebäude sind ziemlich heruntergekommen. Aber die Menschen sind sehr nett – wenn man im Reiseführer blättert, wird man sofort angesprochen ob man helfen kann. Und von einer Familie, die unter einem Pavillion picknickte wurden wir zum Mitessen eingeladen. Einfach so. Es gab Fisch ☺️

Morgen geht es dann weiter: mit der Fähre nach Moorea. Und dort sind wir dann endlich mal auch etwas länger. Eine Woche haben wir uns in einem netten AirBnB eingemietet. Mal sehen, was es von dort zu berichten gibt.

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Frankfurt – Peking – Auckland

Angekommen und losgelegt… unter diesem Motto stand der heutige Tag.

Aber von vorne – der Flug nach Peking und weiter nach Auckland mit Air China war super. Pünktlich abgehoben, gut gesessen, nette Filme geschaut und die Verpflegung war auch ok. Aber insbesondere das umsonst zur Verfügung gestellte Hotel war der Knaller. Nach der Einreise nach China – das Hotel lag nicht im Transferbereich – brachte uns der Shuttle zum Hotel. Ein bisschen haben wir die Umgebung erkundet. Aber eigentlich haben wir geschlafen und geduscht, bevor uns der Shuttle wieder zurück zum Flughafen brachte. Jetzt haben wir einen schönen chinesischen Stempel im Reisepass.☺️

Nach der Ankunft in Auckland brachte uns “Uncle” zu unserem super süßen Hotel im Ponsonby Viertel. Den Abend ließen wir bei gutem Essen und ‘nem Absacker in einer Bar mit Live Musik ausklingen.

Heute ging es gestärkt mit einem leckeren Frühstück quer durch Auckland. Eine richtig tolle Stadt. Viel grün, noch mehr Meer, schöne Gebäude,… 25.000 Schritte sind wir kreuz und quer gelaufen.

In meiner Story auf Instagram versuche ich euch ein bisschen mitzunehmen.  Schaut doch mal vorbei!

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